Equal Pay Day: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit

Veröffentlicht von am 20 Mrz. 2013 in Allgemein

Zum „Equal Pay Day“ fordert Thomas Hitschler, Vorsitzender und Bundestagskandidat der südpfälzischen SPD, ein Ende der Lohnungleichheit zwischen Männern und Frauen. „Gerade in einem wirtschaftlichen Wachstumsraum wie der Südpfalz können wir es uns weder aus Gründen der Gerechtigkeit noch aus volkswirtschaftlichen Gründen leisten, Frauen schlechter zu bezahlen als Männer. Betriebe in der Südpfalz sind auf gute Fachkräfte angewiesen, da spielt das Geschlecht keine Rolle.“

Der „Equal Pay Day“ markiert den Tag, an dem Frauen über das Jahresende hinaus arbeiten müssen, um das Vorjahresgehalt ihrer männlichen Kollegen zu bekommen und findet in diesem Jahr am 21. März statt. Frauen verdienen in Deutschland im Schnitt also knapp 21% weniger. „Ich werde mich im Bundestag dafür einsetzen, dass Betriebe künftig mit einem Entgeltgleichheitsgesetz dazu verpflichtet werden, Lohndiskriminierung von Frauen aufzudecken und dann auch zu beenden“, verspricht Hitschler.

Die gleiche Bezahlung ist jedoch nicht das einzige Thema, bei der es in Sachen Gleichstellung noch großen Handlungsbedarf gebe. „Familie und Beruf müssen besser miteinander vereinbar sein, unabhängig vom Geschlecht. Ich bin davon überzeugt, dass dies mit modernen Arbeitszeitmodellen wie Führung in Teilzeit oder auch einer Flexibilisierung der täglichen Arbeitszeit zu realisieren ist. Außerdem brauchen wir mehr KiTa-Plätze. Mit der Abschaffung des widersinnigen Betreuungsgeldes stünden dafür bis zu zwei Milliarden Euro zur Verfügung.“

„Ich werde mich dafür einsetzen, dass Frauen und Männer im Berufsleben gleichgestellt sind, beim Start in das Erwerbsleben, beim Lohn, bei der Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Pflege ebenso wie beim beruflichen Aufstieg und der Beteiligung an wirtschaftlichen Entscheidungen“, so Hitschler abschließend.

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Internationaler Frauentag: Brot und Rosen

Veröffentlicht von am 11 Mrz. 2013 in Allgemein, Pressemitteilung

„Brot und Rosen“ lautete die Streik-Parole von mehr als 20.000 Textilarbeiterinnen in Massachusetts, die 1912 gegen Hungerlöhne und Kinderarbeit die Arbeit niederlegten. Das dazugehörige Lied, das auf einem Gedicht von James Oppenheim basiert, wurde zu einem zentralen Element der Gewerkschafts- und Frauenbewegung. Diese politischen und gesellschaftlichen Bewegungen haben in den vergangenen 100 Jahren vieles erreicht, aber es bleibt weiterhin viel zu tun. Niedriglöhne sind auch heute leider wieder Thema. Und auch im Bereich der Gleichstellung von Mann und Frau gibt es noch einiges zu tun.

Um einerseits an die Leistungen dieser Frauen zu erinnern und andererseits den weiterhin bestehenden Forderungen nach „Brot und Rosen“, nach Arbeit und nach guten Lebensumständen, Nachdruck zu verleihen, haben wir anlässlich des Internationalen Frauentags Rosen in Lingenfeld verteilt.

Vielen Dank an die engagierten Genossinnen und Genossen vor Ort!

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