„Brot und Rosen“ lautete die Streik-Parole von mehr als 20.000 Textilarbeiterinnen in Massachusetts, die 1912 gegen Hungerlöhne und Kinderarbeit die Arbeit niederlegten. Das dazugehörige Lied, das auf einem Gedicht von James Oppenheim basiert, wurde zu einem zentralen Element der Gewerkschafts- und Frauenbewegung. Diese politischen und gesellschaftlichen Bewegungen haben in den vergangenen 100 Jahren vieles erreicht, aber es bleibt weiterhin viel zu tun. Niedriglöhne sind auch heute leider wieder Thema. Und auch im Bereich der Gleichstellung von Mann und Frau gibt es noch einiges zu tun.

Um einerseits an die Leistungen dieser Frauen zu erinnern und andererseits den weiterhin bestehenden Forderungen nach „Brot und Rosen“, nach Arbeit und nach guten Lebensumständen, Nachdruck zu verleihen, haben wir anlässlich des Internationalen Frauentags Rosen in Lingenfeld verteilt.

Vielen Dank an die engagierten Genossinnen und Genossen vor Ort!