Zum „Equal Pay Day“ fordert Thomas Hitschler, Vorsitzender und Bundestagskandidat der südpfälzischen SPD, ein Ende der Lohnungleichheit zwischen Männern und Frauen. „Gerade in einem wirtschaftlichen Wachstumsraum wie der Südpfalz können wir es uns weder aus Gründen der Gerechtigkeit noch aus volkswirtschaftlichen Gründen leisten, Frauen schlechter zu bezahlen als Männer. Betriebe in der Südpfalz sind auf gute Fachkräfte angewiesen, da spielt das Geschlecht keine Rolle.“
Der „Equal Pay Day“ markiert den Tag, an dem Frauen über das Jahresende hinaus arbeiten müssen, um das Vorjahresgehalt ihrer männlichen Kollegen zu bekommen und findet in diesem Jahr am 21. März statt. Frauen verdienen in Deutschland im Schnitt also knapp 21% weniger. „Ich werde mich im Bundestag dafür einsetzen, dass Betriebe künftig mit einem Entgeltgleichheitsgesetz dazu verpflichtet werden, Lohndiskriminierung von Frauen aufzudecken und dann auch zu beenden“, verspricht Hitschler.
Die gleiche Bezahlung ist jedoch nicht das einzige Thema, bei der es in Sachen Gleichstellung noch großen Handlungsbedarf gebe. „Familie und Beruf müssen besser miteinander vereinbar sein, unabhängig vom Geschlecht. Ich bin davon überzeugt, dass dies mit modernen Arbeitszeitmodellen wie Führung in Teilzeit oder auch einer Flexibilisierung der täglichen Arbeitszeit zu realisieren ist. Außerdem brauchen wir mehr KiTa-Plätze. Mit der Abschaffung des widersinnigen Betreuungsgeldes stünden dafür bis zu zwei Milliarden Euro zur Verfügung.“
„Ich werde mich dafür einsetzen, dass Frauen und Männer im Berufsleben gleichgestellt sind, beim Start in das Erwerbsleben, beim Lohn, bei der Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Pflege ebenso wie beim beruflichen Aufstieg und der Beteiligung an wirtschaftlichen Entscheidungen“, so Hitschler abschließend.