Weiter geht’s! Die sogenannte „Sommerpause“ ist nun endgültig vorbei. Mit den Haushaltsberatungen sind wir wieder in der Königsdisziplin des Parlaments angekommen. Und dieses Jahr mische ich noch ein wenig stärker mit und werde erstmals eigene Anträge in die Beratungen einbringen. Die „Sommerpause“ war für mich nämlich nur bedingt eine Pause. Meine Sommertour durch mehrere Bundeswehrstandorte quer durch die Republik hat mich bis an die Ostseeküste nach Eckernförde gebracht. Dabei konnte ich viele Eindrücke und Hausaufgaben in meinen „Wanderrucksack“ packen, die ich nun in meine parlamentarische Arbeit fließen lasse.
Auch die Wanderrucksäcke von Wolfgang Fried und Wolfgang Schnell aus Westheim haben mich schwer beeindruckt. Von Speyer bis nach Berlin sind die beiden Südpfälzer gewandert, um Spenden für das Kinderhospiz „Sterntaler“ Dudenhofen zu sammeln. Um ein solches Engagement zu würdigen, habe ich gemeinsam mit der Westheimer Bürgermeisterin Inge Volz und vielen anderen die beiden Wanderer am Brandenburger Tor empfangen dürfen. Bitte beteiligt euch und spendet unter dem Kennwort „Wanderung Kinderhospiz Sterntaler Dudenhofen“ auf das Spendenkonto DE29 5479 0000 0001 3007 33 bei der Volksbank Kur- und Rheinpfalz.
Spenden für einen guten Zweck bestimmten auch in den sozialen Medien mit der #IceBucketChallenge die letzten Wochen. In leichter Abwandlung habe ich mich gemeinsam mit der Juso-Hochschulgruppe Landau/Campus Sozial an der #SchuttEimerChallenge beteiligt, um auf die Opfer von Krieg, Terrorismus und Gewalt aufmerksam zu machen. Ein weiteres Thema, das uns leider in den vergangenen Wochen nicht los gelassen hat und auch weiterhin beschäftigen wird.
So wurde die „Sommerpause“ auch im Parlament durch eine Sondersitzung zu den Waffenlieferungen an die kurdischen Peschmerga im Kampf gegen den „Islamischen Staat“ im Nordirak unterbrochen. Selten fiel mir eine Entscheidung im Bundestag bisher so schwer. Nach langem Überlegen habe ich mich gegen die Waffenlieferungen ausgesprochen und dem Entschließungsantrag der Bundesregierung daher nicht zugestimmt. Die Befürworter können einige sehr gute Argumente vorweisen und ich vertrete durchaus die Meinung, dass die internationale Gemeinschaft in diesen Konflikt eingreifen muss um einen Genozid zu verhindern. Die Lieferung von Waffen halte ich persönlich dabei aber für den falschen Weg.








