Auch Ausbildungswerkstatt Bad Bergzabern soll profitieren

Der südpfälzische Bundestagsabgeordnete Thomas Hitschler (SPD) will die Ausbildung stärker in den Fokus der Attraktivitätsoffensive der Bundeswehr rücken. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen stimmt seinem Vorstoß in einem Briefwechsel zu. Davon profitieren könnte auch die Ausbildungswerkstatt in Bad Bergzabern, in der jährlich 24 junge Menschen ihre Ausbildung im Bereich der Elektronik abschließen.

„Nur ein Viertel der Absolventinnen und Absolventen der Ausbildungswerkstätten konnte in den vergangenen Jahren für eine Anschlusstätigkeit in der Bundeswehr gewonnen werden. Das ist angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels und des demografischen Wandels unbefriedigend“, beschreibt Hitschler das Problem.

„Bei der Ausbildungswerkstatt in Bad Bergzabern konnte ich mich selbst überzeugen, dass die Bundeswehr einen wichtigen und qualitativ hochwertigen Beitrag zur Ausbildung leistet“, führt das Mitglied im Verteidigungsausschuss weiter aus. „Um die Arbeitskräfte zu halten, muss sie als Arbeitgeber aber attraktiver werden. Ich begrüße, dass das Verteidigungsministerium meine Vorschläge für eine bessere Personalentwicklung aufgreift und dränge auf eine zeitnahe Umsetzung.“

Um die Übernahmezahlen signifikant zu erhöhen, kündigt die Ministerin im Antwortschreiben an Hitschler ein Paket aus verschiedenen Maßnahmen an: Karriereberatung, Ausbildungsorganisation und die Beteiligten sollen bereits im Auswahlverfahren besser als bisher zusammenwirken und in der Ausbildung eine engere Begleitung anbieten. Dabei sollen die perspektivischen Entwicklungsmöglichkeiten von Anfang an aufgezeigt werden. Ziel ist es, allen geeigneten Auszubildenden eine reibungslose Übernahme nach Ausbildungsabschluss zu ermöglichen.