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Thomas Hitschler mit Wolfgang Gruber von Gruber & Hufnagel Software

„Sie sind herzlich eingeladen, unser 30-jähriges Unternehmensjubiläum im Dezember 2014 mitzufeiern“, begrüßte der Geschäftsführer der GHS -Gruber & Hufnagel Software GmbH in Rheinzabern den Bundestagsabgeordneten Thomas Hitschler bei seinem Besuch am 27. März. Auslöser war die öffentliche Diskussion zu der NSA Abhöraktion sowie deren Folgen für die Wirtschaft in der Region und für Hitschler Grund genug, möglicherweise betroffene sowie in dieser Branche tätige Unternehmen in der Südpfalz zu besuchen. Keineswegs eine neue Thematik, hat Hitschler unter anderem bereits am 24.Januar bei einer öffentlichen Veranstaltung in Landau mit Michael Hartmann, dem sicherheitspolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion sowie zahlreichen Gästen intensiv über das Thema diskutiert.

„Wir müssen gemeinsam ein neues Bewusstsein für IT-Sicherheit in Deutschland etablieren, insbesondere schon bei Kindern“, betonte Hitschler. Er machte deutlich, dass die Forderung nach mehr Sicherheit auf Bundesebene immer im Spannungsverhältnis zur Freiheit des Einzelnen steht. Viele Aspekte wurden bei dem Besuch diskutiert, und aus der Diskussion mit den Mitarbeitern der GHS nahm Hitschler unter anderem den Vorschlag mit, eine Art „TÜV für IT-Sicherheit“ einzurichten.

In der Diskussion wurde generell deutlich, dass sich Politik und Unternehmen partnerschaftlich an die Lösung von Problemen begeben müssen. „Wir sollten nicht übereinander schimpfen, sondern miteinander reden“, so Hitschler. Positiv bewertete er den Vorschlag der anwesenden Unternehmer, einen parteineutralen Jour Fix für Unternehmergespräche in der Südpfalz einzurichten. Einer von vielen Versuchen zu gewährleisten, dass Politik und Unternehmen vor Ort in der Südpfalz in konstruktivem Dialog miteinander stehen.

Schließlich wurden auch die bürokratischen Anforderungen an die kleinen und mittleren Unternehmen kritisch debattiert. Hitschler machte deutlich, dass er die Entbürokratisierung nicht als leere Worthülse nutzen wolle, sondern an echter Abhilfe interessiert sei.

„Auch heute hat sich wieder gezeigt, dass man die Probleme der Unternehmen und Betroffenen am besten vor Ort mit ihnen selbst diskutiert“, fasste Hitschler den gelungenen Besuch bei der GHS in Rheinzabern zusammen.