Eines der großen Themen in der deutschen Verteidigungspolitik ist derzeit die Steigerung der Attraktivität der Bundeswehr als Arbeitgeber. „Dabei wird viel über den wichtigen Aspekt der Vereinbarkeit von Familie und Beruf gesprochen“, so Thomas Hitschler, Mitglied im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestags, „Das ist auch gut so.“

Weiter und nicht weniger wichtig ist Hitschler auch die Unterbringung der Soldatinnen und Soldaten in den Kasernen. Bereits in den Achtziger Jahren war mit dem Programm Kaserne 2000 versucht worden, die Wohnsituation für Angehörige der Bundeswehr zu verbessern. „Mittlerweile haben wir einen Stand erreicht, der den Vorstellungen von vor dreißig Jahren entspricht“, so der südpfälzer Abgeordnete weiter. Darauf könne man sich aber sicher nicht ausruhen.

Hitschler begrüßt daher die Zusage des Bundesverteidigungsministeriums, weiter daran zu arbeiten, künftig Wohneinheiten mit Einzelzimmern und eigenen Bädern anzubieten. Dies konnte er der Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage entnehmen, die er gerade gestellt hatte. Die Arbeitsgruppe Sicherheit und Verteidigung der SPD-Bundestagsfraktion hatte dies bereits in ihrem Eckpunktepapier zum Nachsteuerungsbedarf bei der Bundeswehrreform gefordert.

„Professionelle Streitkräfte stehen unter besonderer physischer und mentaler Beanspruchung. Daher brauchen ihre Soldatinnen und Soldaten die Möglichkeit, sich in einen angemessenen privaten Bereich zurückzuziehen“, so Thomas Hitschler abschließend. Er werde das Thema weiter im Verteidigungsausschuss voranzubringen.