Im Februar dieses Jahres erreichten Berichte über verschiedene sicherheitsrelevante Vorfälle an Bundeswehrstandorten die Öffentlichkeit.

Seit seiner Wahl in den Deutschen Bundestag setzte sich Thomas Hitschler unter anderem beim Thema Sicherung von Bundeswehrliegenschaften ein. Als Mitglied des Verteidigungsausschusses richtete er daher auch mehrere schriftliche Fragen an das Verteidigungsministerium, um Informationen zu den Vorfällen zu erhalten, bei denen die Sicherheit von Standorten betroffen war. Gleichzeitig erarbeitete er Lösungsvorschläge, die er unterbreitete.

„Die Sicherung von Bundeswehrstandorten muss dem reellen Bedarf entsprechen“, so Thomas Hitschler. „Die Bevölkerung muss davor geschützt werden, dass Waffen und Munition aus Bundeswehrbeständen in die Hände von Kriminellen oder Terroristen gelangen können.“ Weiter gehe es auch um die Sicherheit von Soldatinnen und Soldaten in den Liegenschaften. „Um beide Punkte müssen wir uns verstärkt kümmern“, so Hitschler weiter.

In der heutigen Sitzung des Verteidigungsausschusses des Bundestags hakte Hitschler bei der Befragung des zuständigen Staatssekretärs nach und erhielt die Auskunft, dass bis 2018 ein neues Sicherheitskonzept umgesetzt werden soll, das die bekannten Sicherheitsmängel beseitigt.

Thomas Hitschler begrüßt die Zusage des Verteidigungsministeriums, besonders, da das neue Konzept seinen Vorschlägen folgt. Er hatte ein umfassendes System vorgeschlagen, bei dem etwa Außenmauern und –zäune mit technischen Sicherungsmaßnahmen wie Kameras und Alarmanlagen gesichert werden. Die Überwachung dieser technischen Maßnahmen soll zivilem Personal unterliegen. Wird durch diese eine Störung oder ein Einbruch festgestellt, unterstützt das militärische Personal. So können die jeweiligen Stärken der Komponenten gut ergänzt eingesetzt und effizient genutzt werden.

„Durch die Vernetzung von technischen, zivilen und militärischen Bewachungssystemen werden einerseits Soldatinnen und Soldaten entlastet, da sie ihre Dienstzeit nicht im Wachdienst verbringen müssen. Andererseits wird durch den Einsatz von moderner Technik die Abhängigkeit von und die Belastung für zivile Wachdienste reduziert, “ fasst Thomas Hitschler die Vorteile des neuen Systems zusammen.