Zur Veröffentlichung der Broschüre „Schlagkräftige Bundeswehr 2020“ des Deutschen Bundeswehrverbandes (DBwV) erklärt der südpfälzische Bundestagsabgeordnete Thomas Hitschler (SPD), Mitglied des Verteidigungsausschusses: „Der Bundeswehrverband bringt als Interessensverband der Bundeswehrangehörigen die Perspektive der Soldatinnen und Soldaten in die Debatte um die Zukunft der Bundeswehr ein. Wir Sozialdemokraten begrüßen diesen wichtigen Beitrag und freuen uns über die vielen Überschneidungen zu unserem eigenen kürzlich veröffentlichten Positionspapier.“
Hitschler teilt etwa die Forderungen des DBwV nach einer modernen Dienstzeitregelung, stärkeren Beteiligungsrechten und mehr Planungssicherheit für Soldatinnen und Soldaten. Neben den Verbesserungen bei der Kinderbetreuung greife der Bundeswehrverband zudem die Forderung des SPD-Positionspapiers auf, die Pflege von Angehörigen im Alter bei der Vereinbarkeit von Familie und Dienst stärker zu berücksichtigen. Auch bei den Vorstellungen zur Personalentwicklung sieht Hitschler viele Gemeinsamkeiten: „Um die Attraktivität der Bundeswehr steigern zu können, müssen wir die gesamte Laufbahn im Blick haben: Vom Erhalt der Ausbildungswerkstätten über die berufliche Qualifikationen während der Dienstzeit bis zu Möglichkeiten der Anschlussbeschäftigung in der Wirtschaft und im öffentlichen Dienst und schließlich einer guten Alterssicherung. Wir Sozialdemokraten setzen uns daher für die Erstellung eines Personalentwicklungskonzeptes ein, um Perspektiven für Soldatinnen und Soldaten bieten zu können.“
„Die AG Sicherheits- und Verteidigungspolitik der SPD-Bundestagsfraktion befindet sich in einem ständigen, engen Abstimmungsprozess mit dem Deutschen Bundeswehrverband. Uns ist wichtig, dass auch bei verteidigungspolitischen Entscheidungen der Mensch immer im Blick bleibt“, so Hitschler abschließend.