Thomas Hitschler

THOMAS HITSCHLER – PERSÖNLICH

  • Jahrgang 1982, aufgewachsen in Herxheimweyher
  • Abitur in Landau
  • Magister Politikwissenschaft, Öffentliches Recht, Wirtschafts- und Sozialgeschichte / Neuere Geschichte
  • Lebt in Hainfeld

THOMAS HITSCHLER – AKTUELL

  • Bundestagsabgeordneter, zuständig für den Wahlkreis 212 Südpfalz
  • Vorsitzender der südpfälzischen SPD
  • Mitglied des Kreistages Südliche Weinstraße
  • Vorstand der AWO Pfalz
  • Vorstand Netzwerk Berlin
  • Vorstand Berliner Republik e.V.

THOMAS HITSCHLER – FRÜHERE STATIONEN

  • Kommunalverwaltung Landau
  • Persönlicher Referent des Oberbürgermeisters der Stadt Landau
  • Fraktionsvorsitzender der SPD im Verbandsgemeinderat Herxheim
  • Leiter des EAP, eine Institution des Landes Rheinland-Pfalz zur Unterstützung von Existenzgründern
  • Persönlicher Referent des Präsidenten der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd in Neustadt (ehem. Bezirksregierung)

THOMAS HITSCHLER – KURZBIOGRAFIE

Wurzeln – Die ersten Jahre, die ersten Schritte

Aufgewachsen bin ich in der geographischen Mitte der Südpfalz: Mein Heimatort Herxheimweyher liegt an der Nahtstelle zwischen den Landkreisen Germersheim und der Südlichen Weinstraße. Von Kindesbeinen an bewegte ich mich also mitten in der Südpfalz und lernte früh die Schönheit der Landschaft und die Herzlichkeit der Menschen schätzen.

Meinen Eltern war es wichtig, mir und meinem älteren Bruder früh die Bedeutung von Gemeinschaft beizubringen. Auch legten sie wert auf gute Bildung. Ich besuchte – zugegebenermaßen mal mehr und mal weniger motiviert – das Eduard-Spranger-Gymnasium in Landau und habe dort mein Abitur gemacht.

In diesen Jugendjahren hat mich die Südpfalz geprägt: Vom Baggersee in Jockgrim, über die Fußballplätze der Region, das Sandbahnrennen in Herxheim, den Weinfesten an der Südlichen Weinstraße, bis zu meiner Schule in Landau. Heute lebe ich mit meiner Partnerin im schönen Frankweiler, umgeben von Weinbergen und in unmittelbarer Reichweite des Pfälzer Waldes. Die Südpfalz immer im Blick…

Lehr- und Wanderjahre

Die Wahl eines Studienfachs fiel mir nicht wirklich schwer. Bereits nach dem Abitur wusste ich, dass mein besonderes Interesse der Politik und Gesellschaft gehört. Nach ersten Studienerfahrungen in Würzburg habe ich im kurpfälzischen Mannheim die „Alma Mater“ gefunden, an der ich schließlich meinen Magister in Politikwissenschaft, Öffentliches Recht sowie Wirtschafts- und Sozialgeschichte gemacht habe. Hier wurde mir das Handwerkszeug für meine politische Arbeit vermittelt.

Arbeit, Arbeit, Arbeit

Mein Studium habe ich zu großen Teilen selbst finanziert – und natürlich hatte auch mein Nebenjob mit meiner Passion Politik zu tun. Als wissenschaftliche Hilfskraft konnte ich mir bei der „Forschungsgruppe Wahlen“ in Mannheim einen Einblick in die Arbeit eines Meinungsforschungsinstitutes verschaffen, der mir noch heute in vielen politischen Situationen hilfreich ist.

Nach Abschluss meines Studiums zog es mich dann auch beruflich wieder zurück in die Heimat. Als Persönlicher Referent des Oberbürgermeisters der Stadt Landau arbeitete ich direkt an der „kommunalpolitischen Front“, was mir viele Einblicke in eine moderne Verwaltung ermöglichte. Diese Erfahrungen in der Kommunalveraltung, in der der Dienst an den Bürgerinnen und  Bürgern Leitlinie  ist,  haben mich sehr geprägt. Mit Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer hatte ich einen erfahrenen und guten „Lehrmeister“, der mir in vielen Beispielen gezeigt hat, auf was es in der Kommunalpolitik ankommt.

Nach drei Jahren bei der Stadtverwaltung Landau habe ich mit meiner aktuellen Tätigkeit bei der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd in Neustadt,  die frühere Bezirksregierung Rheinhessen-Pfalz, einen weiteren wichtigen Schritt meines Arbeitslebens gewagt. Im Jahr 2010 wurde ich dort der Leiter der Institution „Einheitlicher Ansprechpartner“ und Persönlicher Referent des Präsidenten. Beide Tätigkeiten haben mich in Kontakt mit allen Ebenen der Verwaltungen, der Politik und der Wirtschaft gebracht. Gerade beim „Einheitlichen Ansprechpartner“ ist mir der Kontakt zu Unternehmen und Firmen, den Wirtschaftsförderern und den Bürgerinnen und Bürgern sehr ans Herz gewachsen. Die SGD Süd in Neustadt ist die größte Umweltbehörde des Landes. Die Erfahrungen, die ich dort  machen konnte, versetzen mich in die Lage, praktikable Lösungsansätze für viele Problemstellungen in unserer Heimat zu finden und neue Ideen für die Südpfalz entwickeln.

Politische Heimat

Ich bin von Herzen Sozialdemokrat. Meine Ideale sind persönliche Freiheit und ein Höchstmaß an sozialer Gerechtigkeit vor dem Hintergrund einer durchweg solidarischen Gesellschaft. Dafür stehe ich. Dafür setze ich mich ein. Deshalb mache ich Politik. Mein Opa, selbst überzeugter Sozialdemokrat, hat mir diese Ideale früh vermittelt; sie werden bis heute in meiner Familie gelebt.

Meine ersten politischen Schritte habe ich in der Schülervertretung getan. Dort habe ich gemerkt, dass es mir nicht reicht, nur zu meckern. Ich wollte schon damals auch Verantwortung übernehmen und aktiv daran mitwirken, dass sich etwas verändert. Dies ist bis heute so geblieben.

In der SPD wurde mir schon früh Vertrauen geschenkt. Bereits als 22-Jähriger durfte ich die Kasse des SPD-Kreisverbandes Südliche Weinstraße führen. Auch in der Kommunalpolitik konnte ich mich schon mit jungen Jahren verwurzeln.  Neben Ausschusstätigkeiten auf Ebene des Landkreises Südliche Weinstraße und der Verbandsgemeinde durfte ich auch die SPD-Fraktion im Verbandsgemeinderat Herxheim führen.

Mut zur Verantwortung war es auch, der mich 2010 bewegt hat, die Führung der südpfälzischen SPD zu übernehmen. Nach der herben Niederlage meiner Partei bei der Bundestagswahl im Herbst 2009 strebte ich danach, mich in verantwortlicher Position dafür einsetzen, dass sich in meiner Partei etwas verändert. Ich wollte mich für die 2.700 Mitglieder in der Südpfalz engagieren und einen Schritt voran gehen, der der Partei das Vertrauen in der Südpfalz zurückbringen sollte. Nach zwei Jahren harter aber schöner Arbeit wurde ich 2012 mit dem Traumergebnis von 97 % in meinem Amt als Vorsitzender der südpfälzischen SPD bestätigt. Die Erlebnisse, die ich in dieser Zeit machen darf und durfte, helfen, mit den Problemen und Sorgen der Menschen vor Ort verbunden zu bleiben.

Ich bin  innerhalb der SPD gut vernetzt und kenne viele Entscheidungsträger auf kommunaler, aber auch Landes- und Bundesebene persönlich, die mir in wichtigen Fragen der südpfälzischen Politik mit Rat und Tat zur Seite stehen. Die Erkenntnisse und Erfahrungen, die ich einerseits aus der Zusammenarbeit mit diesen Entscheidungsträgern und andererseits aus einer Vielzahl an Seminaren gewonnen habe, möchte ich als Abgeordneter für die Südpfälzerinnen und Südpfälzer in meine Arbeit einfließen lassen.

Ich danke allen Wählerinnen und Wählern, die mir dazu nun die Chance gegeben haben.